Der Betriebsausflug stand vor der Tür und die Liste hang aus, wo sich wie jedes Jahr jeder eintragen sollte, was er mit bringt. Mittlerweile fällt mir die Entscheidung ziemlich einfach... ich glaub es setzt eh jeder voraus, dass ich etwas backe :-) und da sich meine Arbeitskollegin letztens beschwert hat, dass sie schon soooooooooo lange keine Cupcakes mehr von mir gegessen hatte, war das Thema erledigt :-)
Die Waffelbechervariante wollte ich auch schon länger mal ausprobieren und diesmal war der optimale Zeitpunkt. Ich muss sagen, sie sind echt praktisch. Eine kleine süße Größe, kein Papiermüll der übrig bleibt und man hat eine ganze Menge innerhalb kürzester Zeit gebacken.
Für alle, die noch nicht wissen, wie ich den Kuchen in die Waffeln bekommen habe:
ganz einfach, der Teig wird ganz normal in die Waffeln gefüllt (wirklich nur 1 TL!) und samt den Waffeln gebacken. Ganz normale Temperatur nur die Backzeit ist kürzer.
Ich hab mich für Stracciadellateig und Schokoganache-Topping entschieden. Diesmal hab ich die Schokoganache mal wieder aufgeschlagen... das dauert zwar ziemlich lange, aber das Ergebnis lässt sich wesentlich schöner auf die Cupcakes auftragen.
Insgesamt hab ich 48 Mini-Cupcakes (= 3 Packungen Eiswaffeln) herausbekommen und das aus einem Rezept das eigentlich für 12 normale Cupcakes gedacht ist.
Meine Arbeitskollegen waren begeistert (aber das müssen sie ja auch sein ;-)).
Ich selber finde, dass die Schokoganache mal wieder im Mittelpunkt stand und man dann nur noch die Waffel geschmeckt hat (die ja jetzt nicht der Hammer ist...). Der Kuchen an sich ging ziemlich unter. Vielleicht ist das Eiweißtopping dazu eine bessere Variante... aber die wollte ich bei der Menschenmenge nicht verwenden...
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Sonntag, 24. Juli 2011
Mittwoch, 1. Juni 2011
Experiment: Minze
Mein allererstes Minzstöckchen, vor kurzer Zeit für die Erdbeer-Rharbarbertörtchen gekauft, steht noch recht fröhlich an meiner Fensterbank. Deswegen entschied ich mich diesmal für Minz-Cupcakes. Ich habe mich durch meine Cupcakebücher gewühlt, aber die wenigen Minze-Rezepte, die es gab, brauchten immer ein Zutat, die ich nicht hatte.
Auf der Suche nach einer Alternative stolperte ich über den Schoko-Minz-Blechkuchen von Dr. Oetker. Ich habe das Rezept halbiert und das ein oder andere verändert und herausgekommen ist folgendes:
Man nimmt dafür 2 Eiweiß und schlägt sie
mit 200g Zucker und 1/4 TL Backpulver
erst 3-4 Min über ein Wasserbad,
danach ganz normal solange schlagen,
bis es ein fester Eischnee wird und man ihn aufspritzen oder aufstreichen kann.
Auf der Suche nach einer Alternative stolperte ich über den Schoko-Minz-Blechkuchen von Dr. Oetker. Ich habe das Rezept halbiert und das ein oder andere verändert und herausgekommen ist folgendes:
Schoko-Minz-Cupcake
100g Pfefferminzschokolade
175g weiche Margarine oder Butter
150g brauner Zucker
1/2 Pck. Dr. Oetker Vanillin-Zucker
1 Pr. Salz
3 Eier
240g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
20g Kakao
3-4 EL Milch
Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen.
Die Eier hinzufügen und weiter rühren.
Mehl mit Backpulver und Kakao sieben und darunter heben.
Milch und die in kleine Stücke geschnittene Pfefferminzschokolade unterrühren.
Eventl noch mehr Milch hinzufügen. Der Teig sollte leicht vom Löffel rutschen.
Bei 180°C ca. 15 min backen.
Dazu habe ich mich für das 7 Minuten Icing als Topping entschieden. Ein sehr leckeres und schönes Topping... allerdings aus rohem Eiweiß. Damit bin ich ja generell immer recht vorsichtig, denn man will ungern Schuld haben, dass jemd an Salmonellen erkrankt bzw selber daran erkranken. Worauf man dabei aufjedenfall immer achten sollte, ist das man die frischesten Eier kauft die man bekommen kann.
Man nimmt dafür 2 Eiweiß und schlägt sie
mit 200g Zucker und 1/4 TL Backpulver
erst 3-4 Min über ein Wasserbad,
danach ganz normal solange schlagen,
bis es ein fester Eischnee wird und man ihn aufspritzen oder aufstreichen kann.
Montag, 30. Mai 2011
2 schnelle Cupcake-Rezepte für meine Arbeitskollegin
Sie sind nichts neues, aber jedesmal einfach wieder gut:
Hier noch das Rezept der Karamellganache:
(Ps: Diesmal hab ich nur den Fehler gemacht, die Ganache am nächsten Tag noch mal 10 sek in die Mikrowelle zu stellen... danach war sie wieder zu flüssig und ich zu ungeduldig... deswegen ist das Topping ziemlich flach geworden und bei dem ein oder anderen sogar heruntergelaufen :-P )
Vanille-Cupcake mit Frischkäse-Topping mit Heidelbeeren
Schokoladen-Cupcake mit Karamellganache
Hier noch das Rezept der Karamellganache:
56 g Zucker
11g Honig
200g Sahne
230g VOLLMILCHschoki.
Den Zucker in einem Topf karamelisieren, Sahne dazu geben und bei schwacher Hitze solange rühren bis alles wieder gelöst ist. Honig hinzufügen und dann über die in einer anderen Schüssel in Stücke gebrochene Schokolade gießen. Gut rühren und abkühlen lassen. Am besten über Nacht bei Raumtemperatur.
(Ps: Diesmal hab ich nur den Fehler gemacht, die Ganache am nächsten Tag noch mal 10 sek in die Mikrowelle zu stellen... danach war sie wieder zu flüssig und ich zu ungeduldig... deswegen ist das Topping ziemlich flach geworden und bei dem ein oder anderen sogar heruntergelaufen :-P )
Montag, 23. Mai 2011
Erdbeerparty
Das Motto der Party, für welche diese Kreationen bestimmt waren, war zwar ein anderes, aber für mich wurde das Backen im Voraus zu einer reinsten Erdbeerschlacht, weil ich beim einkaufen den Erdbeeren überhaupt nicht wiederstehen konnte und deshalb 2kg statt 1kg gekauft habe :-)
Aber auch der Rharbarber hat sich irgendwie mit eingeschlichen, weswegen ich aus mind. 3 verschiedenen Backbüchern die Rezepte zusammengewürfelt habe, damit alles was ich mir vorgenommen hatte irgendwie zum Einsatz kam.
Auf die Idee, dass man eigentlich nicht immer Rührteig für Cupcakes benutzen muss/kann, sind bestimmt schon mehrere gekommen. Ich habe dazu das neue Cupcakebuch von Oliver Brachat gebraucht :-) (welches mir übrigens sehr gut gefällt). Da ich aber wie oben schon erwähnt, zu viele Erdbeeren hatte habe ich anstatt Sauerkirschen eben Erdbeeren genommen.
Nach dem Backen wird der Deckel abgeschnitten, 400ml Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif aufgeschlagen, hineingespritzt, ein paar Erdbeerscheiben darauf verteilt, der Deckel wieder aufgesetzt, einen Spritzer Sahne obendrauf gespritzt und zum Schluss werden die Erdbeeren und Schokostreusel dekorativ verteilen. Fertig :-)
Die Idee stammt ebenfalls wieder aus dem schon oben erwähnten neuen Cupcakebuch. Die Rezepte für den Mürbteig mit der weißen Schokofüllung und die Rharbarber-Erdbeer-Gelatine stammen allerdings aus anderen Büchern.
Aber auch der Rharbarber hat sich irgendwie mit eingeschlichen, weswegen ich aus mind. 3 verschiedenen Backbüchern die Rezepte zusammengewürfelt habe, damit alles was ich mir vorgenommen hatte irgendwie zum Einsatz kam.
Schwarzwälder Erdbeer-Cupcakes
Auf die Idee, dass man eigentlich nicht immer Rührteig für Cupcakes benutzen muss/kann, sind bestimmt schon mehrere gekommen. Ich habe dazu das neue Cupcakebuch von Oliver Brachat gebraucht :-) (welches mir übrigens sehr gut gefällt). Da ich aber wie oben schon erwähnt, zu viele Erdbeeren hatte habe ich anstatt Sauerkirschen eben Erdbeeren genommen.
Schokoladenbiskuit für 8-9 Stück:
2 Eier
70g Zucker
1 Prise Salz
50g Mehl
15g Kakaopulver
1 EL Milch
Die Eier mit Zucker und Salz auf das 4fache Volumen aufschlagen,
dann gesiebtes Mehl und Kakaopulver und die Milch vorsichtig unter die Masse heben.
Bei 170°C für ca. 20 min backen.
Nach dem Backen wird der Deckel abgeschnitten, 400ml Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif aufgeschlagen, hineingespritzt, ein paar Erdbeerscheiben darauf verteilt, der Deckel wieder aufgesetzt, einen Spritzer Sahne obendrauf gespritzt und zum Schluss werden die Erdbeeren und Schokostreusel dekorativ verteilen. Fertig :-)
Rharbarber-Erdbeer-Cupcake
Die Idee stammt ebenfalls wieder aus dem schon oben erwähnten neuen Cupcakebuch. Die Rezepte für den Mürbteig mit der weißen Schokofüllung und die Rharbarber-Erdbeer-Gelatine stammen allerdings aus anderen Büchern.
Mürbteig:
125g Butter
80g Zucker
1 Ei
250 g Mehl
Butter flüssig schmelzen und dann wieder abkühlen lassen.
Bevor sie wieder fest wird, Zucker, Ei und Mehl hinzugeben
und zu einem Mürbteig verarbeiten. Anschließend ca. 30 min kühlstellen.
Zwischen 2 Frischhaltefolien ausrollen und runde Kreise in etwa der Größe der Muffinblechvertiefungen ausstechen. Diese dann in die gefettete und mit Mehl bestäubten Vertiefungen legen und mit den Händen andrücken.
Für die weiße Schokoladen-Füllung 200g Sahne erhitzen und 200g gehackte weiße Kurvertüre dazugeben und bei schwacher Hitze schmelzen.
Nachdem diese Mischung ein wenig abgekühlt ist, 2 Eigelb hineinrühren.
Jeweils einen kleinen Schluck in die mit Mürbteig belegten Vertiefungen geben.
Nachdem diese Mischung ein wenig abgekühlt ist, 2 Eigelb hineinrühren.
Jeweils einen kleinen Schluck in die mit Mürbteig belegten Vertiefungen geben.
Bei 180°C ca. 15 min backen.
Rharbarber-Erdbeer-Gelatine:
Dazu habe ich 300g Rharbarber geschält,
in kleine Stücke geschnitten und mit ca. 40g Zucker
in einer Schüssel 30min ziehen lassen.
Danach die Mischung in einem Topf schütten
und bei niedriger Temperatur dünsten lassen.
Zum Schluss die geviertelten Erdbeeren
Zum Schluss die geviertelten Erdbeeren
(ich hab 2-3 Handvoll genommen) dazu geben.
Die Gelatine (ca. 6 Blätter) nach Packungsanleitung einweichen und aufkochen.
Ein paar Löffel von der abgekühlten Rharbarber-Erdbeer-Masse
unterrühren und dann unter den Rest vermischen.
Bevor es fest wird in die fertigen Mürbteigschälchen geben
und im Kühlschrank aushärten lassen.
Anschließend zur Dekoration eine Erdbeere darauf setzten und ggf. mit Minze dekorieren.
Dienstag, 1. Februar 2011
Die Mascarpone muss weg!!!
Das hab ich mir seit Silvester immer wieder gedacht, wenn ich in meinen Kühlschrank gesehen habe. Zum Glück hält sich der Käse ja ein wenig. Und als ich am Wochenende in einem nachträglichen Weihnachtsgeschenk ein Nachtisch- und Süssspeisenbuch ausgepackt habe, war das erste nach was ich Ausschau gehalten habe natürlich ein Rezept mit Mascarpone. Und siehe da: ich wurde fündig. :-)
Es ist so einfach, dass man eigentlich selber drauf hätte kommen können:
Und so sahen sie fertig aus:
Die Blumen sind aus Royal Icing gespritzt und die Cupcake-wrappers wieder selber gemacht.
Es ist so einfach, dass man eigentlich selber drauf hätte kommen können:
Man nehme 300g Mascarpone
und gebe 100g Nutella dazu
und verrühre das ganze zu einer geschmeidigen Creme.
Sehr gut (in Anlehnung an Crepes mit Banane-Nutella) passt übrigens eine frische Banane in Scheiben geschnitten dazu. :-)
Nun, da eine ganze Schüssel davon aber definitiv zu viel für mich alleine war, beschloss ich Mandelcupcakes dazu zu machen. Ich wollte nämlich eh noch ein kleines Dankeschön für meine Klavierlehrerin (ohne der ich immer noch glauben würde, dass Klassik nix für mich ist und ich das nicht kann...) backen.
Das Rezept für die Mandelcupcakes ist folgendes:
150 g Butter
150 g Zucker
eine Prise Salz
3 Eier
3 Eier
100 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
50 g Mandeln
1 EL oder mehr Milch
ein paar Tropfen Bittermandelaroma
-> Butter mit Zucker und Salz schaumig schlagen,
Eier hinzufügen und weiter rühren.
Mehl mit Backpulver sieben und mit den Mandeln unterheben.
Bittermandelaroma und Milch dazu geben.
In Papierförmchen füllen und bei 180 °C backen.
Und so sahen sie fertig aus:
Die Blumen sind aus Royal Icing gespritzt und die Cupcake-wrappers wieder selber gemacht.
Samstag, 4. Dezember 2010
Weihnachtsbasar
Und aufeinmal war er da. Der Tag, für den ich in den letzten Wochen viel geplant und mir den Kopf (nicht nur) über die besten Kombinationen zerbrochen habe. Ich hab mich ein bisschen gefühlt wie vor einer wichtigen Prüfung: ein bisschen nervös, ein bisschen ängstlich... aber letztendlich hat es einfach nur ganz viel Spaß gemacht und alles hat so geklappt wie es sein sollte :-)
Aber mal von Anfang an: Meine Freundin und ich sind irgendwann mal im Laufe eines Gesprächs auf die Idee gekommen, dass ich für den Nikolaus-Basar in ihrer Schule Cupcakes backen könnte. Ihre Klasse würde zudem noch Kakao anbieten wozu die Cupcakes ja prima passen würden. Außerdem würde eine Mutter Kuchen im Glas zum mitnehmen verkaufen und die Kinder wollten noch das ein odere andere basteln. Und das alles für einen guten Zweck, denn der Erlös sollte (bzw wird :-)) nach Uganda gespendet werden.
Deswegen buck ich also die letzten Tage ca. 140 Cupcakes.
Hier aber erst mal ein Bild von den ganzen Zutaten die ich dafür eingekauft habe (und nein, ich mache keine Ja!-Werbung *lach*)
Und das waren die Kombinationen die es gab:
Für die Nikolaus- und Schneemann-Cupcakes haben die Kinder noch Nikoläuse und Schneemänner aus Papier gebastet und auf Schaschlikspieße geklebt. Diese haben wir dann vor Ort in die entsprechenden Cupcakes gesteckt. (Die Fotos davon hat meine Freundin, aber sie kommen noch nach, versprochen :-))
Hier also erst mal die "Rohform" der beiden:
Wie ich mir schon von vornherein dachte, wurde Prinzessin Lillifee der absolute Renner. Leider sieht er auf dem Foto nicht ganz so schön aus wie in echt...
Der goldene Schatz sollte das Gegenstück zur Prinzessin sein. Die Kombination kommt euch wahrscheinlich ein wenig bekannt vor, oder? Ja genau, sein Vorfahre ist die Schatztruhe, die ich vor kurzem gebacken und gebloggt habe, aber bei der Menge habe ich die innere Karamellfüllung weggelassen und deswegen den Namen umgeändert :-)
Er war auch der 3. beliebteste Cupcake. (Platz Nr. 2 ging an den Schneemann)
Zum Schluss kommt mein persönlicher Favorit: die Schneekugel.
Aber wie zu erwarten, schnitt sie als schlechteste ab. Kann ich zwar nicht verstehn, aber naja :-)
Noch einmal alle zusammen:
Und so sieht es aus, wenn man die 140 Cupcakes auf meinen Küchentisch ausbreitet (sie passten da wirklich alle drauf)
und nach dem Fotoshooting wurden sie in Kisten verpackt.
(ja, genau, dafür hab ich die ganzen Kisten aus dem Labor nach Hause geschleppt ;-) bis auf dem Schuhkarton natürlich hihi)
Letztendlich waren sie der absolute Renner an unserem Stand, was mich natürlich sehr gefreut hat. :-)
Aber mal von Anfang an: Meine Freundin und ich sind irgendwann mal im Laufe eines Gesprächs auf die Idee gekommen, dass ich für den Nikolaus-Basar in ihrer Schule Cupcakes backen könnte. Ihre Klasse würde zudem noch Kakao anbieten wozu die Cupcakes ja prima passen würden. Außerdem würde eine Mutter Kuchen im Glas zum mitnehmen verkaufen und die Kinder wollten noch das ein odere andere basteln. Und das alles für einen guten Zweck, denn der Erlös sollte (bzw wird :-)) nach Uganda gespendet werden.
Deswegen buck ich also die letzten Tage ca. 140 Cupcakes.
Hier aber erst mal ein Bild von den ganzen Zutaten die ich dafür eingekauft habe (und nein, ich mache keine Ja!-Werbung *lach*)
Und das waren die Kombinationen die es gab:
Für die Nikolaus- und Schneemann-Cupcakes haben die Kinder noch Nikoläuse und Schneemänner aus Papier gebastet und auf Schaschlikspieße geklebt. Diese haben wir dann vor Ort in die entsprechenden Cupcakes gesteckt. (Die Fotos davon hat meine Freundin, aber sie kommen noch nach, versprochen :-))
Hier also erst mal die "Rohform" der beiden:
Wie ich mir schon von vornherein dachte, wurde Prinzessin Lillifee der absolute Renner. Leider sieht er auf dem Foto nicht ganz so schön aus wie in echt...
Der goldene Schatz sollte das Gegenstück zur Prinzessin sein. Die Kombination kommt euch wahrscheinlich ein wenig bekannt vor, oder? Ja genau, sein Vorfahre ist die Schatztruhe, die ich vor kurzem gebacken und gebloggt habe, aber bei der Menge habe ich die innere Karamellfüllung weggelassen und deswegen den Namen umgeändert :-)
Er war auch der 3. beliebteste Cupcake. (Platz Nr. 2 ging an den Schneemann)
Zum Schluss kommt mein persönlicher Favorit: die Schneekugel.
Aber wie zu erwarten, schnitt sie als schlechteste ab. Kann ich zwar nicht verstehn, aber naja :-)
Noch einmal alle zusammen:
Und so sieht es aus, wenn man die 140 Cupcakes auf meinen Küchentisch ausbreitet (sie passten da wirklich alle drauf)
und nach dem Fotoshooting wurden sie in Kisten verpackt.
(ja, genau, dafür hab ich die ganzen Kisten aus dem Labor nach Hause geschleppt ;-) bis auf dem Schuhkarton natürlich hihi)
Letztendlich waren sie der absolute Renner an unserem Stand, was mich natürlich sehr gefreut hat. :-)
Mittwoch, 17. November 2010
von Schatztruhen und Blumen
Ich hatte mal wieder die Gelegenheit - dank eines Geburtstages - die ein oder andere Idee, die ich irgendwo gesehen oder selber überlegt hatte, auszuprobieren. Daraufhin entstanden 2 Cupcakesorten.
Vanillecupcake mit Himbeerganache
und Baiser-Blumen
Schatztruhe-Cupcakes
bestehend aus Devils-Food-Cupcake,
gefüllt mit Salzbutterkaramell und als Topping Karamellganache.
Die P´s sind mit Schokolade gespritzt und mit Goldpuder abgepudert.
Montag, 18. Oktober 2010
Experimente rund um den Zucchinikuchen
Da ich von meiner Mutter immer noch eine Zucchini übrig hatte (und das obwohl ich die letzte Woche kaum was anderes gegessen habe ;-)) beschloss ich eines meiner Lieblingsrezepte aus früheren Jahren zu machen.
Meine Zucchini hat für ein doppeltes Rezept gereicht deswegen variierte ich das ganze in dem ich einen Kastenkuchen, einen Blechkuchen und 12 Cupcakes buck. Die Cupcakes bekamen ein Schokoganache-Topping und der Kastenkuchen eine Schokoladenglasur. Die Zuckerblumen waren ein weiterer Versuch mit der Blumenpaste (ich steh immer noch auf den Kriegsfuß mit der... aber sie sind schon mal besser geworden, als die vorigen... :-))
Aber am meisten begeistert bin ich von den Cupcake-Wrappers. Zugegeben, sie kosten noch mehr Zeit und Arbeit aber sie machen das kleine Törtchen zu einem absoluten Hingucker. Nur kann man die Cupcakes nun wirklich nicht mehr dicht an dicht stapeln, weil sonst das Papier zerknittert... was zu der Feststellung führt, dass ich unbedingt mehr Dosen und Tortenplatten kaufen muss ;-).
Übermütig wie ich nun mal war, versuchte ich eine weitere Variante mit dem Blechkuchen und füllte diesen mit Vanillefrischkäsecreme. Die Creme passt rein theoretisch ganz gut zu dem Kuchen, aber alles weitere sprich weiße Schokolade oder gar Fondant machen den Kuchen komplett zu nichte. Trotzdem 2 Bilder hier von:
Zucchinikuchen
3 Eier
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
120 g Öl
eine Prise Salz
3 TL Zimt
300 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
200 g geraspelte Zucchini
50 g Nüsse
100 g Rosinen
Eier und Zucker schaumig schlagen.
Vanillezucker, Öl, Salz und Zimt dazugeben.
Mehl mit Backpulver sieben und unterrühren.
Zum Schluss Zucchini, Nüsse und Rosinen zufügen.
Bei 175 °C für 45-60 min backen.
Meine Zucchini hat für ein doppeltes Rezept gereicht deswegen variierte ich das ganze in dem ich einen Kastenkuchen, einen Blechkuchen und 12 Cupcakes buck. Die Cupcakes bekamen ein Schokoganache-Topping und der Kastenkuchen eine Schokoladenglasur. Die Zuckerblumen waren ein weiterer Versuch mit der Blumenpaste (ich steh immer noch auf den Kriegsfuß mit der... aber sie sind schon mal besser geworden, als die vorigen... :-))
Aber am meisten begeistert bin ich von den Cupcake-Wrappers. Zugegeben, sie kosten noch mehr Zeit und Arbeit aber sie machen das kleine Törtchen zu einem absoluten Hingucker. Nur kann man die Cupcakes nun wirklich nicht mehr dicht an dicht stapeln, weil sonst das Papier zerknittert... was zu der Feststellung führt, dass ich unbedingt mehr Dosen und Tortenplatten kaufen muss ;-).
Übermütig wie ich nun mal war, versuchte ich eine weitere Variante mit dem Blechkuchen und füllte diesen mit Vanillefrischkäsecreme. Die Creme passt rein theoretisch ganz gut zu dem Kuchen, aber alles weitere sprich weiße Schokolade oder gar Fondant machen den Kuchen komplett zu nichte. Trotzdem 2 Bilder hier von:
Freitag, 1. Oktober 2010
immer unterwegs
Der September hatte es dieses Jahr in sich.
Zuerst eine berufliche Fortbildung in Köln, dann eine Woche Urlaub in Barcelona, danach die Konferenz in Leipzig und diese Woche noch mal Urlaub um meine Freundin und ihr neugeborenes Baby zu besuchen.
Eigentlich blieb da nicht viel Zeit übrig um zu backen, aber ein paar Dinge habe ich dennoch geschafft.
Angefangen hab ich mit meinen Lieblingsblondies. Absolut unwiederstehlich :-)
Weiter gings mit diesen Rotweincupcakes die ich als Minicupcakes gebacken und anstatt einem Topping lediglich mit Schokolade überzogen habe (also wieder eher Rotweinmuffins???), damit sie stapelbar und dadurch besser transportierbar sind.
Sehen fast aus wie größere Pralinen, gell?
Der größere Cupcake in der Mitte des Bildes ist ein Vanillecupcake mit dem Rest Schokolade und Heidelbeeren.
Dann sollte hier eigentlich als nächstes ein toller Schokoladenkuchen stehen. Samt Bild. Mit dem Rest Schokofondant überzogen und mit der ein oder anderen Blume aus Blütenpaste dekoriert...
Soweit kam es leider nicht. Der Kuchen landete direkt in der Mülltonne...
Und mein Arbeitskollege lacht sich heute noch kaputt, weil ich am nächsten Morgen deswegen so fertig war ;-)
Und dann unterlief mir gleich der nächste Fehler. Ich buck schnell eine Ladung Vanillecupcakes mit Frischkäsetopping, streute ein paar Heidelbeeren darüber und dachte: "Ach, dann leg ich da jetzt einfach die fertigen Zuckerblumen darauf"
Als wenn man nicht schon längst wüsste, dass Zucker und Feuchtigkeit (der Heidelbeeren) sich nicht soooooo gut vertragen *seufz*
Dieser Cupcake ist der einzige, der noch 1 Tag später so aussah, wie ich mir das vorgestellt hatte...
Zu guter Letzt habe ich für meine Freundin die versprochene 2. Ladung an Babykeksen gebacken.
Diesmal hatte ich die richtigen Tüllen und seit kurzem auch endlich die richtigen Adapter dazu. Damit geht das wirklich viel, viel besser (vielen Dank Petra!).
Zuerst eine berufliche Fortbildung in Köln, dann eine Woche Urlaub in Barcelona, danach die Konferenz in Leipzig und diese Woche noch mal Urlaub um meine Freundin und ihr neugeborenes Baby zu besuchen.
Eigentlich blieb da nicht viel Zeit übrig um zu backen, aber ein paar Dinge habe ich dennoch geschafft.
Angefangen hab ich mit meinen Lieblingsblondies. Absolut unwiederstehlich :-)
Weiter gings mit diesen Rotweincupcakes die ich als Minicupcakes gebacken und anstatt einem Topping lediglich mit Schokolade überzogen habe (also wieder eher Rotweinmuffins???), damit sie stapelbar und dadurch besser transportierbar sind.
Sehen fast aus wie größere Pralinen, gell?
Der größere Cupcake in der Mitte des Bildes ist ein Vanillecupcake mit dem Rest Schokolade und Heidelbeeren.
Soweit kam es leider nicht. Der Kuchen landete direkt in der Mülltonne...
Und mein Arbeitskollege lacht sich heute noch kaputt, weil ich am nächsten Morgen deswegen so fertig war ;-)
Und dann unterlief mir gleich der nächste Fehler. Ich buck schnell eine Ladung Vanillecupcakes mit Frischkäsetopping, streute ein paar Heidelbeeren darüber und dachte: "Ach, dann leg ich da jetzt einfach die fertigen Zuckerblumen darauf"
Als wenn man nicht schon längst wüsste, dass Zucker und Feuchtigkeit (der Heidelbeeren) sich nicht soooooo gut vertragen *seufz*
Dieser Cupcake ist der einzige, der noch 1 Tag später so aussah, wie ich mir das vorgestellt hatte...
Zu guter Letzt habe ich für meine Freundin die versprochene 2. Ladung an Babykeksen gebacken.
Diesmal hatte ich die richtigen Tüllen und seit kurzem auch endlich die richtigen Adapter dazu. Damit geht das wirklich viel, viel besser (vielen Dank Petra!).
Donnerstag, 2. September 2010
Haselnussexperimente
Hier die 2 Rezepte, die ich dazu ausprobiert und teilweise selber zusammen gestellt habe:
Haselnusscupcake Nr. 1
Für den Teig:
150 g Zucker
4 Eier
200g gemahlene Haselnüsse
-> Eiweiß steif schlagen, Eigelb mit Zucker und Nüssen verrühren, dann alles zusammen mischen, in Papierförmchen füllen und bei 180 °C backen.
Topping:
200g Frischkäse
200g Haselnussschokolade (mit kleingehackten Nüssen)
40 g Butter
-> Schokolade schmelzen und mit der weichen Butter und dem Frischkäse verrühren.
Haselnusscupcake Nr. 2
Für den Teig:
150 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
100 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
50 g gemahlene Nüsse
(eventl. 1 El Milch)
-> Butter mit Zucker und Salz schaumig schlagen, Eier hinzufügen und weiter rühren. Mehl mit Backpulver sieben und mit den Nüssen unterheben. In Papierförmchen füllen und bei 180 °C backen.
Topping:
250 g Mascarpone
200 g Haselnussschokolade (mit kleingehackten Nüssen)
-> Schokolade schmelzen und mit den restlichen Zutaten vermischen. Durch eine große Tülle kann man das Topping auch sehr gut auf die Cupcakes spritzen.
Welches von den beiden Cupcake-Rezepten am besten geschmeckt hat, ist schwierig zu sagen ... :-)
Freitag, 27. August 2010
Forschungsarbeit in der Küche :-)
Das wichtigste Rezept für Cupcakes ist das Vanillecupcake-Grundrezept. Dieses kann man nach Lust und Laune variieren in dem man die Zutaten oder lediglich das Topping verändert.
für 9-12 mittlere Cupcakes:
110g Zucker
110g Butter
2 Eier
110 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Vanillearoma
1 Prise Salz
1 EL Milch (eventl. mehr)
Zucker, Vanillearoma, Salz und Butter schaumig schlagen,
die Eier dazugeben und weiter rühren.
Mehl und Backpulver sieben, kurz untermischen
und am Schluss die Milch hinzufügen.
Bei Unter-und Oberhitze bei 180°C 10-15 min backen.
| dieser Vanillecupcake wurde mit Frischkäsetopping bespritzt und mit Johannisbeeren verziert |
Aus diesem Grundrezept hab ich mir folgendes Rezept abgeleitet:
Schokokokoscupcakes
für 9-12 mittlere Cupcakes:
110g Zucker
110g Butter
2 Eier
1 Prise Salz
3 EL Kakao + 3 EL Zucker
100 ml Milch
110 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g Kokosflocken
1 gestrichenen TL Zimt
Zucker, Salz und Butter schaumig schlagen,
die Eier dazugeben und weiter rühren.
Kakao und Zucker in Milch lösen und hinzufügen
Mehl und Backpulver sieben, kurz untermischen
und zum Schluss die Kokosflocken beimengen.
Bei Unter-und Oberhitze bei 180°C 10-15 min backen.
Die Cupcakes waren sehr lecker, fluffig und schön feucht.
Da ich aber eigentlich von diesem Rezept einen festeren Kuchen machen wollte, den ich auch mit Fondant überziehen kann, habe ich das Rezept noch einmal verändert:
Schokokokoskuchen
für eine 20mm-Durchmesser-Springform:
110g Zucker
110g Butter
2 Eier
1 Prise Salz
3 EL Kakao + 3 EL Zucker
100 ml Milch
150 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g Kokosflocken
1 gestrichenen TL Zimt
Zucker, Salz und Butter schaumig schlagen,
die Eier dazugeben und weiter rühren.
Kakao und Zucker in Milch lösen und hinzufügen
Mehl und Backpulver sieben, kurz untermischen
und zum Schluss die Kokosflocken beimengen.
Bei Unter-und Oberhitze bei 180°C backen bis er durch ist.
| Schokokokoskuchen mit Frischkäsefüllung und pürierten Johannisbeeren |
Für die Einweihungstorte habe ich dieses Rezept einfach verdoppelt und in eine 26mm-Durchmesser-Springform gebacken und anschließend mit Fondant überzogen. Perfekt :-)
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