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Freitag, 12. August 2011

schiefe Türmchen von Pisa

So, endlich schaffe ich es, meine kleinen Hochzeitstörtchen zu bloggen. 
Da gibt es auch gar nicht viel zu schreiben, außer: Wie schaffen das die "Profis", dass die Törtchen gerade und glatt werden???
Wie auch immer... ich hab mir die größte Mühe gegeben, einen festen Schokoladenkuchen mit Schokoganache als Füllung gewählt, mit einem 5cm Durchmesser-Ausstecher vorsichtig kleine Törtchen ausgestochen, diese dann mit Marmelade eingestrichen und anschließend den Fondant darüber gezogen.
Und letztendlich hatte meine diesmalige Backassistentin - ohne deren Hilfe ich komplett durchgedreht wäre ;-) - recht, als sie sagte, dass das Gesamtbild das entscheidende ist und das sieht doch richtig gut aus :-)













Montag, 23. Mai 2011

ein Mini-Cake zum Geburtstag


Darunter befindet sich ein Kokos-Zitronen-Kuchen. Diesmal habe ich ausnahmsweiße keine Buttercreme oder ähnliches benutzt sondern den Kuchen mit Lemon-Curd eingestrichen. 
Funktioniert auch, aber man kann weder Löcher noch Dellen noch sonstige Unebenheiten damit ausgleichen... für die schnelle Variante ist diese Lösung aber gut zu gebrauchen :-) 

Freitag, 26. November 2010

Wenn das Eigenleben zu viel des guten wird...

Man sollte wohl nie von einer Sache denken: "ach das ist doch kinderleicht, dass schaff ich auf Anhieb"... Zumindest dann nicht, wenn es sich dabei um Fondanttorten handelt und man immer noch am Anfang dieser Kunst steht. Doch jener gefährlicher Gedanke kam mir, nachdem ich mein neues Buch erhalten und darin eine wunderschöne Torte gesehen hatte, die lediglich mit Icing-Glasur bespritzt war. Nun, seit dem versuche ich mein Glück... und das scheint mich leider ziemlich im Stich gelassen zu haben. 
Die erste Torte, die ich dafür gedacht hatte, habe ich ja hier schon gezeigt. Damals wurde der Plan vereitelt, weil der Rand der Torte nicht hoch genug war. 
Der 2. Versuch wurde um einiges schlimmer...
Es fing mit dem Rest an Schokofondant an, denn dieser hat sich überhaupt gar nicht mehr ausrollen lassen und bröckelte mir nur noch unter den Fingern weg, egal was ich auch probierte. Ich warf ihn in die Mülltonne. Dann nahm ich den "heiligen" gekauften Fondant in die Hand und freute mich über die wunderbare Konsistenz und das er sich so schön verarbeiten lies. Die Freude hielt nicht lange an, denn ich machte mal wieder den Fehler zu sparsam zu sein, den Fondant zu dünn auszurollen und es kam wies kommen musste: Ich hatte hinterher jede Menge Risse und Löcher. Um die Löcher und Risse zu verdecken schnitt ich die Borden aus dem eingefärbten (die Farben wurden auch nicht so wie ich das wollte auch wenn ich sie im Nachhinein gar nicht übel fand) bzw weißen Fondant und klebte sie um den Kuchen herum. Bei dem ersten Kuchen klappte das perfekt, beim zweiten Kuchen reichte es nicht ganz... Für die Oberseite stach ich einen Kreis aus dem jeweiligen Fondant aus. Weil das aber immer noch nicht gut aussah (ganz im Gegenteil...) beschloss ich das Zuckerblumen hermüssen... (wie schon erwähnt sind die nicht gerade meine Freunde... also ein guter Zeitpunkt sich erneut an ihnen zu versuchen :-P) Es ging natürlich auch erst mal in die Hose und der erste Haufen an Blütenpaste landete im Abfall. Aber mir blieb ja keine andere Wahl, also taute ich noch mal ein Aliqot auf und diesmal klappte es so einigermaßen. Danach ging ich erschöpft und genervt ins Bett. 
Am nächsten Tag wurde es anfangs nicht besser. Die großen Rosen zerbrachen sobald ich sie berührte und insgesamt war ich mal wieder ziemlich enttäuscht von meinen Blumen... Doch das gute an dieser Methode ist, dass Rettungsaktionen möglich und machbar sind und eines der besten Mittel dazu ist das Rojal Icing. Damit klebte ich erst mal die Blumen auf die Torte und hinterher spritzte ich auf jeder Kante entlang Punkte, was den Torten ein eleganteres Aussehen verlieh. Und auch wenn man beim genauen Hinsehen die ganzen tausend Fehler gesehen hat, ist das Ergebnis dann doch noch halbwegs schön geworden (fanden zumind. meine Freunde). Der Hauptgrund aber, weswegen ich auf diese 2 Mini Cakes nicht wirklich stolz bin, ist die Tatsache, dass es wie ein Ausritt auf einem Pferd war, das die ganze Zeit durchgeht und man lediglich in der Lage war, nicht herunterzufallen und heil am Ziel anzukommen....
Aber zum Glück ist das bis jetzt ja kein Dauerzustand und vielleicht klappt der 3. Versuch endlich mal wieder so, wie ich mir das vorstelle :-)







Mittwoch, 25. August 2010

Minicakes

Diese Minicakes habe ich gebacken um das ein oder andere auszuprobieren und zu üben:
  •     verschiedene Füllungen (Rezepte und Ergebnisse habe ich in Basics beschrieben)
  •     den Fondant faltenfrei und ohne Risse auf den Kuchen zu überziehen
  •     was passiert, wenn man die aus Fondant ausgestochenen Blumen oder ähnliches erst mal eine Nacht trocknen lässt bevor man sie auf die Torte klebt.

Mit was man das überhaupt auf die Torte klebt???
Ich kenne bis jetzt 3 Varianten:
  1.     Eiweißspritzglasur: die ist besonders praktisch, wenn man die Torte sowieso damit verzieren möchte oder noch ein wenig davon übrig hat. Man muss allerdings aufpassen für was man sie verwendet, da sie nicht farblos ist.
  2.     Bei der Volleyballtorte habe ich einfach hochprozentigen Alkohol genommen.
  3.     „Der Kleber“ besteht aus 100ml abgekochten Wasser und n halber TL CMC (gibt’s im Internet zu kaufen ) 

Bei den kleinen Minicakes fiel mir das Überziehen mit Fondant wesentlich leichter als bei einer großen Torte. Der Fondant lies sich auch sehr gut verarbeiten. Die Blumen konnte ich allerdings am nächsten Tag nicht mehr verbiegen ohne das sie gebrochen wären... das führte dann zu folgenden etwas anderen Ergebnis: