Montag, 23. Mai 2011

ein Mini-Cake zum Geburtstag


Darunter befindet sich ein Kokos-Zitronen-Kuchen. Diesmal habe ich ausnahmsweiße keine Buttercreme oder ähnliches benutzt sondern den Kuchen mit Lemon-Curd eingestrichen. 
Funktioniert auch, aber man kann weder Löcher noch Dellen noch sonstige Unebenheiten damit ausgleichen... für die schnelle Variante ist diese Lösung aber gut zu gebrauchen :-) 

Erdbeerparty

Das Motto der Party, für welche diese Kreationen bestimmt waren, war zwar ein anderes, aber für mich wurde das Backen im Voraus zu einer reinsten Erdbeerschlacht, weil ich beim einkaufen den Erdbeeren überhaupt nicht wiederstehen konnte und deshalb 2kg statt 1kg gekauft habe :-)
Aber auch der Rharbarber hat sich irgendwie mit eingeschlichen, weswegen ich aus mind. 3 verschiedenen Backbüchern die Rezepte zusammengewürfelt habe, damit alles was ich mir vorgenommen hatte irgendwie zum Einsatz kam.

Schwarzwälder Erdbeer-Cupcakes



Auf die Idee, dass man eigentlich nicht immer Rührteig für Cupcakes benutzen muss/kann, sind bestimmt schon mehrere gekommen. Ich habe dazu das neue Cupcakebuch von Oliver Brachat gebraucht :-) (welches mir übrigens sehr gut gefällt). Da ich aber wie oben schon erwähnt, zu viele Erdbeeren hatte habe ich anstatt Sauerkirschen eben Erdbeeren genommen.

Schokoladenbiskuit für 8-9 Stück:
2 Eier 
70g Zucker 
1 Prise Salz 
50g Mehl
15g Kakaopulver
1 EL Milch

Die Eier mit Zucker und Salz auf das 4fache Volumen aufschlagen, 
dann gesiebtes Mehl und Kakaopulver und die Milch vorsichtig unter die Masse heben.
Bei 170°C für ca. 20 min backen.  


Nach dem Backen wird der Deckel abgeschnitten, 400ml Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif aufgeschlagen, hineingespritzt, ein paar Erdbeerscheiben darauf verteilt, der Deckel wieder aufgesetzt, einen Spritzer Sahne obendrauf gespritzt und zum Schluss werden die Erdbeeren und Schokostreusel dekorativ verteilen. Fertig :-)



Rharbarber-Erdbeer-Cupcake



Die Idee stammt ebenfalls wieder aus dem schon oben erwähnten neuen Cupcakebuch. Die Rezepte für den Mürbteig mit der weißen Schokofüllung und die Rharbarber-Erdbeer-Gelatine stammen allerdings aus anderen Büchern. 

Mürbteig:
125g Butter
80g Zucker
1 Ei
250 g Mehl

Butter flüssig schmelzen und dann wieder abkühlen lassen. 
Bevor sie wieder fest wird, Zucker, Ei und Mehl hinzugeben 
und zu einem Mürbteig verarbeiten. Anschließend ca. 30 min kühlstellen. 
Zwischen 2 Frischhaltefolien ausrollen und runde Kreise in etwa der Größe der Muffinblechvertiefungen ausstechen. Diese dann in die gefettete und mit Mehl bestäubten Vertiefungen legen und mit den Händen andrücken.

Für die weiße Schokoladen-Füllung 200g Sahne erhitzen und 200g gehackte weiße Kurvertüre dazugeben und bei schwacher Hitze schmelzen. 
Nachdem diese Mischung ein wenig abgekühlt ist, 2 Eigelb hineinrühren. 
Jeweils einen kleinen Schluck in die mit Mürbteig belegten Vertiefungen geben. 
Bei 180°C ca. 15 min backen. 

Rharbarber-Erdbeer-Gelatine:
Dazu habe ich 300g Rharbarber geschält, 
in kleine Stücke geschnitten und mit ca. 40g Zucker 
in einer Schüssel 30min ziehen lassen. 
Danach die Mischung in einem Topf schütten 
und bei niedriger Temperatur dünsten lassen. 
Zum Schluss die geviertelten Erdbeeren 
(ich hab 2-3 Handvoll genommen) dazu geben. 
Die Gelatine (ca. 6 Blätter) nach Packungsanleitung einweichen und aufkochen. 
Ein paar Löffel von der abgekühlten Rharbarber-Erdbeer-Masse 
unterrühren und dann unter den Rest vermischen. 
Bevor es fest wird in die fertigen Mürbteigschälchen geben 
und im Kühlschrank aushärten lassen. 
Anschließend zur Dekoration eine Erdbeere darauf setzten und ggf. mit Minze dekorieren.




Sonntag, 15. Mai 2011

Firmenzeichen auf einer Torte




Für einen Freund der für seine Arbeitskollegen etwas leckeres mitbringen wollte :-)

Was mich am meisten erstaunt hat, dass ich die Ecken ohne Falten hinbekommen habe :-). Davor hats mich am meisten gekraust. Der Rest war ja nicht sonderlich schwer. Die blaue Sonne is mir zwar ein wenig zu groß geraten, aber letztendlich finde ich es richtig gut, dass sie auf der Seite herunterhängt. Habe noch lange überlegt, ob ich die weißen Seiten mit orangenen Punkten bestücken sollte... aber auch da bin ich froh, dass ich nur das schwarze Band herum gebunden habe. Darunter findet sich der altbewährte Schokokuchen von Peggy Porschen (meine Arbeitskollegen sind gestern über den Verschnitt hergefallen wie... naja halt :-)) gefüllt mit weißer Schokolade-Mascarpone und Nutella-Mascarpone-Füllung. Ob das schmeckt müssen wir mal abwarten :-)

Montag, 9. Mai 2011

Doktorhutkekse

Meine Freundin hatte letzte Woche ihre Doktorprüfung und weil ich dafür extra nach Würzburg gefahren bin, habe ich ihr natürlich auch etwas mitgebracht: 


Alle Kekse auf einen Blick

Und erkennt ihr die Zellkulturflasche, 
den Pipetboy samt Pipette, die Zellen und die Viren? :-)







schön verpackt wurde es natürlich auch noch 

Fertig ist das Geschenk :-)

Dienstag, 26. April 2011

Cranberrykuchen

Mal wieder war Besuch da und mal wieder habe ich dafür gebacken. Da ich wusste, dass man nicht oft zum Kuchen essen kommen würde, beschränkte ich mich auf einen kleinen Kuchen und probierte ein neues Rezept aus:


Cranberrykuchen

3 Eier
 175 g weiche Margarine oder Butter
 150 g Zucker
1 Pck. Dr. Oetker Vanillin-Zucker
1 Pr. Salz
1 Pck. Geriebene Zitronenschale
175 g Weizenmehl
2 gestr. TL Backpulver
3 EL Milch
100 g Raspelschokolade
100 g getrocknete Cranberrys

Eier, Zucker, und Butter schaumig schlagen, 
dann Vanillezucker, Salz, Zitronenschale dazugeben.
Mehl und Backpulver sieben und hinzufügen. 
Zum Schluss Milch, Schokolade und Cranberrys unterheben, 
in eine (z.B. 20cm) Backform geben 
und bei 180°C für 30-45 min backen.

Der Kuchen ist zwar keine großartige Überraschung, aber schmeckt trotzdem richtig gut. 
Man kann ihn mit einen Schokoladenguss überziehen, aber ich beschränkte mich lediglich auf eine Schicht Puderzucker :-)



Sonntag, 17. April 2011

Karamellschnitten

Letzte Woche hab ich mal wieder in den Blogs herum geklickt um mir eine Idee zu holen, was ich für meinen Besuch am Wochenende backen könnte. Auf Sarahs Blog leuchteten mir dann die Karamellschnitten entgegen und haben mich an das Rezept aus meinen Backbuch erinnert, dass ich schon lange mal ausprobieren wollte.
Es ist ein klein wenig anders:

125g Mehl
2 TL Backpulver
> in eine Schüssel sieben 
90g Kokosraspeln
125g Zucker
> dazu geben und gut durchmischen
125g Butter 
> zerlassen, dazugeben, ebenfalls gut mischen, ein wenig knetten 
und in eine 20x20 oder ähnlich große mit Backpapier ausgelegte Form geben, 
gleichmäßig verteilen und festdrücken. 
>Bei 180°C 12-15 min backen, danach abkühlen lassen. 

400g gezuckerte Kondensmilch
20g Butter 
2 EL Zuckerrübensirup
> in einen Topf bei schwacher Hitze aufkochen und dann (IMMER unter ständigem rühren!!!!) 
leicht vor sich hin köcheln und ein wenig einkochen lassen.
>Auf den vorgebackenen Boden verteilen und noch mal für 10 min backen. 

150g dunkle Schokolade 
20g Palmin
> schmelzen und auf den Kuchen verstreichen

Ich kann jetzt natürlich nicht beurteilen, wie die von Sarah geschmeckt haben, aber dieses Rezept ist es aufjedenfall wert noch mal wiederholt zu werden.


Cake Pops - Nachtrag

Weil ich jetzt schon öfters danach gefragt wurde, wie man denn so runde Kuchen bäckt... geb ich hier noch mal ganz schnell für alle Unwissenden eine Kurzanleitung:

1. es ist egal welchen Kuchen man nimmt, 
ob Schoko, Vanille, Kokos, Rührkuchen oder Biskuit..
man braucht lediglich einfach einen fertigen Kuchen eventl auch Kuchenreste. 

2. der Kuchen wird nach dem backen und abkühlen wieder in Einzelteile zerbröselt, 
am besten in eine Schüssel :-)

3. dann schmilzt man ca. 250g Schokolade 
(je nach Kuchen kann man die Sorte variieren) 
und gibt noch 50 g Butter und 50 g Palmin dazu 
(die Menge kann je nach der Größe des Kuchens ebenfalls variieren).

4. man gibt die Schokoladenmischung auf die Kuchenbrösel 
und verrührt und knetet das ganze gut durch

5. am besten kurz in den Kühlschrank stellen, 
dann zieht die Schokolade schneller an

6. nun kann man die Masse zu Kugeln formen 
(fals nicht, noch mehr Schokolade schmelzen und dazugeben)

7. die fertigen Kügelchen noch mal sicherheitshalber in den Kühlschrank 
oder bei Platz auch in das Gefrierfach (geht schneller ;-)) stellen

8. wieder Kuvertüre schmelzen und die Schaschlikspieße in die Schokolade eintauchen 
und dann in die einzelnen Kugeln stecken

9. am besten noch mal für kurze Zeit in den Kühlschrank stellen 

10. danach muss man die ganzen Kugeln eigentlich nur noch 
mit Kuvertüre überziehen und kann alles mögliche an Dekozeugs drauf schmeißen 
(was ziemlich viel Spaß macht ;-))

11. tja, irgendwann sollte man sie auch essen ;-) 
oder vor gierigen Leuten verstecken... je nach dem :-)