Mittwoch, 29. Dezember 2010

der klägliche Rest

Dieses Jahr war Weihnachten mal nicht wie jedes Jahr. Kurz bevor ich nach Hause zu meiner Familie und Freunden gefahren wäre, wurde ich krank und lag mit Fieber im Bett. Deswegen verbrachte ich Weihnachten alleine, gemütlich im Bett eingekuschelt mit einem Stapel an Dvds, den meine liebe Arbeitskollegin mir extra noch vorbei gebracht hat. Dadurch und durch die ganzen Anrufe und Sms (vielen Dank!!!) wurde es dann doch kein einsames Weihnachtsfest, auch wenn ich meine Familie sehr vermisst habe. 
Die paar wenigen Sorten an Keksen die ich gebacken habe, waren immer so schnell weg, dass ich gar nicht dazu gekommen bin, sie zu posten. Aber von einer Sorte hab ich noch ein paar Kekse über, deswegen kommt noch ein kleiner Nachtrag:


Diese Zitronenkekse wurde mit Royal Icing bespritzt und mit Gold, Silber, oder weißem Glitzerpuder bestäubt (das weiße wirkt auf dem Foto gelblich, das coole aber ist, dass es je nach Lichteinfall seine Farbe verändert ;-)).

So, dann hoffe ich mal, dass ihr alle ein wunderschönes, entspanntes und besinnliches Weihnachtsfest hattet und frohen Mutes, gesund und gestärkt in ein neues Jahr starten könnt, dass hoffentlich ganz viele gute Überraschungen für uns bereit hält :-)

Samstag, 4. Dezember 2010

Pralinen Nr 4

Wieder einmal die Resteverwertung der von den Cupcakes übriggebliebenen Ganache.
Dafür habe ich einmal eine Zartbitterschokolade und 1 Vollmilchschokolade geschmolzen und je ein TL davon in ein Papierförmchen gegeben und mit dem Löffel die Schokolade an den Rand gestrichen und kopfüber auf ein Backblech zum trocknen gestellt. Dann wurde das Papierförmchen vorsichtig abgelöst und die Schokoform in ein neues Papierförmchen gestellt. Nun kann man die Ganache mit einem Spritzbeutel hineinspritzen und je nach Lust und Laune verzieren. 



Für meine Vollmilchförmchen war die Schokolade - glaub ich - etwas zu flüssig, so dass es kleine "Deckelchen" gab. Aber insgesamt ist das ne gute Variante, wenn man keine Hohlkörper zur Verfügung hat. 


Weihnachtsbasar

Und aufeinmal war er da. Der Tag, für den ich in den letzten Wochen viel geplant und mir den Kopf (nicht nur) über die besten Kombinationen zerbrochen habe. Ich hab mich ein bisschen gefühlt wie vor einer wichtigen Prüfung: ein bisschen nervös, ein bisschen ängstlich... aber letztendlich hat es einfach nur ganz viel Spaß gemacht und alles hat so geklappt wie es sein sollte :-)
Aber mal von Anfang an: Meine Freundin und ich sind irgendwann mal im Laufe eines Gesprächs auf die Idee gekommen, dass ich für den Nikolaus-Basar in ihrer Schule Cupcakes backen könnte. Ihre Klasse würde zudem noch Kakao anbieten wozu die Cupcakes ja prima passen würden. Außerdem würde eine Mutter Kuchen im Glas zum mitnehmen verkaufen und die Kinder wollten noch das ein odere andere basteln. Und das alles für einen guten Zweck, denn der Erlös sollte (bzw wird :-)) nach Uganda gespendet werden.
Deswegen buck ich also die letzten Tage ca. 140 Cupcakes.
Hier aber erst mal ein Bild von den ganzen Zutaten die ich dafür eingekauft habe (und nein, ich mache keine Ja!-Werbung *lach*)


Und das waren die Kombinationen die es gab:


Für die Nikolaus- und Schneemann-Cupcakes haben die Kinder noch Nikoläuse und Schneemänner aus Papier gebastet und auf Schaschlikspieße geklebt. Diese haben wir dann vor Ort in die entsprechenden Cupcakes gesteckt. (Die Fotos davon hat meine Freundin, aber sie kommen noch nach, versprochen :-))
Hier also erst mal die "Rohform" der beiden:


Wie ich mir schon von vornherein dachte, wurde Prinzessin Lillifee der absolute Renner. Leider sieht er auf dem Foto nicht ganz so schön aus wie in echt...


Der goldene Schatz sollte das Gegenstück zur Prinzessin sein. Die Kombination kommt euch wahrscheinlich ein wenig bekannt vor, oder? Ja genau, sein Vorfahre ist die Schatztruhe, die ich vor kurzem gebacken und gebloggt habe, aber bei der Menge habe ich die innere Karamellfüllung weggelassen und deswegen den Namen umgeändert :-)
Er war auch der 3. beliebteste Cupcake. (Platz Nr. 2 ging an den Schneemann)

Zum Schluss kommt mein persönlicher Favorit: die Schneekugel. 
Aber wie zu erwarten, schnitt sie als schlechteste ab. Kann ich zwar nicht verstehn, aber naja :-)

Noch einmal alle zusammen:


Und so sieht es aus, wenn man die 140 Cupcakes auf meinen Küchentisch ausbreitet (sie passten da wirklich alle drauf)



und nach dem Fotoshooting wurden sie in Kisten verpackt. 
(ja, genau, dafür hab ich die ganzen Kisten aus dem Labor nach Hause geschleppt ;-) bis auf dem Schuhkarton natürlich hihi)




Letztendlich waren sie der absolute Renner an unserem Stand, was mich natürlich sehr gefreut hat. :-)

Pralinen Nr 3


Diese "falschen Rafello" habe ich für eine Party von meinen Arbeitskollegen gemacht. Das Rezept findet man unter diesem Namen bei chefkoch.de, aber ursprünglich habe ich dieses Rezept schon vor längerer Zeit von meiner Mutter gelernt. Das einzige Pralinenrezept, was ich damals konnte :-). 
Und bis jetzt ist es noch eines der wenigen Rezepte, die einfach, sehr lecker und eigentlich immer gelingsicher sind.

Freitag, 26. November 2010

Wenn das Eigenleben zu viel des guten wird...

Man sollte wohl nie von einer Sache denken: "ach das ist doch kinderleicht, dass schaff ich auf Anhieb"... Zumindest dann nicht, wenn es sich dabei um Fondanttorten handelt und man immer noch am Anfang dieser Kunst steht. Doch jener gefährlicher Gedanke kam mir, nachdem ich mein neues Buch erhalten und darin eine wunderschöne Torte gesehen hatte, die lediglich mit Icing-Glasur bespritzt war. Nun, seit dem versuche ich mein Glück... und das scheint mich leider ziemlich im Stich gelassen zu haben. 
Die erste Torte, die ich dafür gedacht hatte, habe ich ja hier schon gezeigt. Damals wurde der Plan vereitelt, weil der Rand der Torte nicht hoch genug war. 
Der 2. Versuch wurde um einiges schlimmer...
Es fing mit dem Rest an Schokofondant an, denn dieser hat sich überhaupt gar nicht mehr ausrollen lassen und bröckelte mir nur noch unter den Fingern weg, egal was ich auch probierte. Ich warf ihn in die Mülltonne. Dann nahm ich den "heiligen" gekauften Fondant in die Hand und freute mich über die wunderbare Konsistenz und das er sich so schön verarbeiten lies. Die Freude hielt nicht lange an, denn ich machte mal wieder den Fehler zu sparsam zu sein, den Fondant zu dünn auszurollen und es kam wies kommen musste: Ich hatte hinterher jede Menge Risse und Löcher. Um die Löcher und Risse zu verdecken schnitt ich die Borden aus dem eingefärbten (die Farben wurden auch nicht so wie ich das wollte auch wenn ich sie im Nachhinein gar nicht übel fand) bzw weißen Fondant und klebte sie um den Kuchen herum. Bei dem ersten Kuchen klappte das perfekt, beim zweiten Kuchen reichte es nicht ganz... Für die Oberseite stach ich einen Kreis aus dem jeweiligen Fondant aus. Weil das aber immer noch nicht gut aussah (ganz im Gegenteil...) beschloss ich das Zuckerblumen hermüssen... (wie schon erwähnt sind die nicht gerade meine Freunde... also ein guter Zeitpunkt sich erneut an ihnen zu versuchen :-P) Es ging natürlich auch erst mal in die Hose und der erste Haufen an Blütenpaste landete im Abfall. Aber mir blieb ja keine andere Wahl, also taute ich noch mal ein Aliqot auf und diesmal klappte es so einigermaßen. Danach ging ich erschöpft und genervt ins Bett. 
Am nächsten Tag wurde es anfangs nicht besser. Die großen Rosen zerbrachen sobald ich sie berührte und insgesamt war ich mal wieder ziemlich enttäuscht von meinen Blumen... Doch das gute an dieser Methode ist, dass Rettungsaktionen möglich und machbar sind und eines der besten Mittel dazu ist das Rojal Icing. Damit klebte ich erst mal die Blumen auf die Torte und hinterher spritzte ich auf jeder Kante entlang Punkte, was den Torten ein eleganteres Aussehen verlieh. Und auch wenn man beim genauen Hinsehen die ganzen tausend Fehler gesehen hat, ist das Ergebnis dann doch noch halbwegs schön geworden (fanden zumind. meine Freunde). Der Hauptgrund aber, weswegen ich auf diese 2 Mini Cakes nicht wirklich stolz bin, ist die Tatsache, dass es wie ein Ausritt auf einem Pferd war, das die ganze Zeit durchgeht und man lediglich in der Lage war, nicht herunterzufallen und heil am Ziel anzukommen....
Aber zum Glück ist das bis jetzt ja kein Dauerzustand und vielleicht klappt der 3. Versuch endlich mal wieder so, wie ich mir das vorstelle :-)







Donnerstag, 18. November 2010

Pralinenversuch Nr 2



Nachdem ich mich letztens irgendwann schon mal an die Marzipan-Krokant-Pralinen herangewagt hatte, probierte ich dieses mal die Schokowürfel aus. 
Als ich alles zusammengerührt hatte, fand ich es allerdings ziemlich langweilig (geschmacklich ähnlich wie die ganz normale Schokoganache)... Deswegen schnitt ich kurzerhand ein paar getrocknete Cranberrys klein und streute sie auf die (leider schon leicht festgewordene) Schokoladenmasse. Und weil das ganze beim schneiden noch zu sehr klebte, wälzte ich die Würfel in Kokosstreusel. Das Ergebnis ist zwar noch verbesserungsfähig aber trotzdem lecker :-)

Mittwoch, 17. November 2010

von Schatztruhen und Blumen


Ich hatte mal wieder die Gelegenheit - dank eines Geburtstages - die ein oder andere Idee, die ich irgendwo gesehen oder selber überlegt hatte, auszuprobieren. Daraufhin entstanden 2 Cupcakesorten.

Vanillecupcake mit Himbeerganache
und Baiser-Blumen



Schatztruhe-Cupcakes
bestehend aus Devils-Food-Cupcake, 
gefüllt mit Salzbutterkaramell und als Topping Karamellganache.
Die P´s sind mit Schokolade gespritzt und mit Goldpuder abgepudert.